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Direktvermarktung: Vermarktungswege im Vergleich

Direktvermarktung: Vermarktungswege im Vergleich

Wer als Landwirt seine Produkte direktvermarkten will, kann zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen, von denen alle ihre Vor- und Nachteile bieten. Welche Vertriebswege infrage kommen, muss der jeweilige Betriebsleiter individuell entscheiden. Dabei spielen die wirtschaftlichen und räumlichen Gegebenheiten des Betriebs ebenso eine Rolle wie die persönlichen Neigungen.

Nachfolgend zeigen wir Vor- und Nachteile der sechs verschiedenen Absatzwege auf und verraten, was dabei zu berücksichtigen ist und welche Investitionen nötig sind:

  • Hofladen
  • Verkaufsautomat
  • Marktstand
  • Handelspartner  
  • Lieferdienst
  • Onlineshop

Der Hofladen als klassischer Absatzweg

Der Hofladen ist neben dem Marktstand der klassische Weg der Direktvermarktung. Hierfür muss auf dem Betrieb ein geeigneter Raum zur Verfügung stehen. Darüber hinaus müssen Landwirte in eine Ladenausstattung investieren, je nach Produkten auch mit Kühl- oder Tiefkühltheke.

Vorteile eines Hofladens:

  • Der direkte Kundenkontakt erlaubt es, den Kunden neue Produkte gezielter anzubieten.  
  • In kleineren Orten ohne Supermarkt kann sich der Hofladen als Nahversorger profilieren.

Nachteile eines Hofladens:

  • Schwierig wird der Absatz bei marktferner Lage.
  • Eventuell ist Personal für den Verkauf nötig.

Prinzipiell ist es im Hofladen wichtig, ganzjährig ein attraktives Gesamtsortiment anzubieten, um ständige Anreize für den Einkauf zu schaffen. Weiterer Punkt hierbei ist natürlich das richtige Kassensystem. Mit CashAssist von HS- Soft haben Sie nicht nur das Kassieren im Griff, sondern ersparen sich jede Menge Verwaltungsarbeit!

Chancen von Verkaufsautomaten

Grundsätzlich gibt es Automaten für jedes Produkt, vom rohen Ei über 2 kg Kartoffeln bis hin zu tiefgekühlter Ware und Convenience-Produkten.

Vorteile von Verkaufsautomaten:

  • Der Kunde kann rund um die Uhr am Automaten einkaufen.
  • Der Zeitaufwand beschränkt sich auf das Befüllen des Automaten.
  • Der Automat kann überall aufgestellt werden und so nahe am Kunden sein.

Nachteile eines Verkaufsautomaten:

  • Es gibt keinen persönlichen Kontakt zum Kunden, um ihm die Vorteile Ihres Produkts schmackhaft zu machen.  
  • Werbung über andere Wege ist hier besonders wichtig, vor allem, bis der Standort des Automaten sich herumgesprochen hat.
  • Der Automat muss immer gut befüllt sein.
  • Es ist eine regelmäßige Kontrolle notwendig auf Funktionsfähigkeit oder Vandalismus.

Eine Genehmigung ist nicht notwendig, um einen Automaten aufstellen zu dürfen. Bezüglich der verpflichtenden Angaben reicht es, wenn der Kunde sie erst nach dem Knopfdruck lesen kann. Soll im Gerät Alkohol verkauft werden, ist auch die erforderliche Altersprüfung möglich. Darüber hinaus muss bei einem Verkaufsautomaten ein Kassenbuch geführt werden. Alternativ bieten sich natürlich die unkomplizierten Self Checkout Systeme von HS-Soft an! Mehr Komfort, mehr Umsatz, weniger Verwaltungsarbeit!

Gute Planbarkeit mit einem Marktstand

Der Marktstand ist eine klassische Variante für den Vertrieb von Produkten aus eigener Herstellung und eine schöne Möglichkeit, auch Convenience-Produkte zu verkaufen. Die Standgebühren liegen in der Regel zwischen 1 und 15 Euro je laufendem Meter und Standtag. Strom gibt es für gewöhnlich, wenn benötigt, dazu. Manche Märkte berechnen eine Bereitstellungsgebühr plus den Verbrauch, manche ziehen eine Pauschale ab. Es fallen Kosten für den Transport zum Markt an und auch Personal muss bezahlt oder die eigene Arbeitszeit gerechnet werden. Je nachdem, wie die Waren präsentiert werden sollen, ist etwa ein Verkaufswagen nötig. Es reicht aber auch ein einfacher Stand.

Vorteile eines Marktstands:

  • An einem Marktstand können dem Kunden die Vorzüge der Produkte wunderbar vermittelt werden, in Form einer Verkostung oder eines persönlichen Gesprächs. Gerade wenn etwas Neues eingeführt wird, ist dies eine Chance.
  • Da die Zeiten fest sind, kann gut geplant werden, und es ist, je nach Markt, auch möglich, nur saisonal zu verkaufen oder nur in der Einführungsphase.

Nachteile eines Marktstands:

  • Gibt es in der Nähe keinen passenden Markt, könnten die Transportkosten zu hoch sein.
  • Die Zielgruppe der Marktbesucher ist klein.

Jede Gemeinde oder Stadt regelt die Details für ihre Märkte selbst und hat eine entsprechende Stelle, die darüber informiert. Es empfiehlt sich, sich frühzeitig zu erkundigen, da Standplätze oft für längere Zeit vergeben sind. Manche Märkte vergeben Tagesstandplätze, einige nur Dauerstandplätze. Und auch für den Marktbetrieb bietet HS-Soft mit der T2 mini und passender Powerbank die ideale Lösung. Maximale Mobilität. Das kleine Platzwunder eignet sich optimal für Verkaufsfahrzeuge und Marktstände. Ausgerüstet mit der passenden Powerbank, kann diese Kasse sogar bis zu 10 Stunden ohne Strom aus der Steckdose betrieben werden. Dazu kommt noch ein vollwertiger Belegdrucker.

Handelspartner ergänzen Produktpalette

Wenn sich die Produktpaletten ergänzen, kann es sinnvoll sein, sich mit anderen Direktvermarktern zusammenzutun und etwa in deren Hofladen zu verkaufen. Als Landwirt brauchen sie lediglich ein Transportmittel, um Ihre Produkte an den Verkaufsort zu liefern.

Vorteile von Handelspartnern:

  • Durch neue Verkaufsstellen erschließt sich ein größerer Kundenkreis.  
  • Zusätzliche Werbung ist vielleicht nicht nötig, wenn doch, kann diese gemeinsam mit dem Partner durchgeführt werden.  
  • Der Zeiteinsatz beschränkt sich im Idealfall auf die Anlieferung. Diese Zeiten lassen sich gut planen.
  • Weniger Abnehmer mit größeren Abnahmemengen sind möglich.  

Nachteile von Handelspartnern:

  • Man ist nicht sein eigener Herr und ist darauf angewiesen, dass die Geschäfte beim Partner laufen.
  • Die Gewinnmarge muss geteilt werden.

Und auch hier bietet HS-Soft mit CashAssist und WaWi Assist eine optimale Lösung für die Warendistribution, das Bestellmanagement, Abrechnung, Lieferscheine und vielem mehr!

Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte über einen Onlineshop

Der Onlinehandel von Lebensmitteln wird immer beliebter. Gleichzeitig liegt nicht jedem der persönliche Kontakt zu Kunden. Für die Landwirte, die ihn eher umgehen wollen, ist dieser Vertriebsweg besonders geeignet.

Beim Internethandel spielen auch rechtliche Fragen eine wichtige Rolle. Da das Internetrecht sehr komplex ist, empfiehlt es sich daher, sich von einem ­Fachanwalt beraten zu lassen.

Vorteile des Onlineshops:

  • Kein großes Startkapital erforderlich.
  • Durch überregionalen Verkauf lässt sich eine große Käuferschicht erreichen.
  • Die Zeit, wann Sie die Bestellungen bearbeiten, können Sie sich flexibel einteilen.

Nachteile eines Onlineshops:

  • Technisches Know-how ist erforderlich.
  • Die Konkurrenz im Internet ist sehr groß.
  • Rechnet man die Versandkosten auf den Produktpreis, wird es für den Kunden teurer und er muss überlegen, ob ihm das Produkt das noch wert ist.
  • Es ist schwierig, Kunden zu finden, und vor allem, sie auch zu halten; Internetkäufer sind nicht treu wie etwa im Hofladen.
  • Viel Werbung und viele Aktionen zur Kundenbindung sind nötig.
  • Der zeitliche Aufwand und die Bewirtschaftungskosten eines Onlineshops werden oft unterschätzt.

Grundsätzlich kann jeder jederzeit einen Onlineshop eröffnen. Prinzipiell müssen die Erzeugnisse, die Sie als Landwirt Online vermarkten, gut zu verpacken und zu verschicken sein. Die verpflichtenden Angaben müssen dabei für den Kunden verfügbar sein, bevor er auf „Kaufen“ klickt, zum Beispiel mithilfe von PopUp-Fenstern, Abbildungen oder Fotos. Darüber hinaus bestimmt das Verbraucherrecht, wie Preise angegeben werden müssen oder was im Impressum stehen muss. Das Haltbarkeitsdatum des Fertigprodukts ist erst auf dem tatsächlich verschickten Produkt, beispielsweise auf einem Etikett, anzugeben.

Lieferdienste: Absatz für abgeschiedene Höfe

Sich Waren direkt nach Hause zu bestellen, wird immer beliebter. Immer mehr Menschen lassen sich auch Lebensmittel direkt an die Haustür bringen. An Investitionen steht ein Auslieferungsfahrzeug an, zudem brauchen Sie Kisten und Boxen für den Transport.

Vorteile von Lieferdiensten:  

  • Feste Lieferzeiten ermöglichen eine gute Planung, die sich auch bei knappem Zeitbudget gut unterbringen lässt.
  • Gerade wenn Ihr Betrieb abgeschieden liegt, lassen sich Kunden erreichen, denen der Weg zu Ihnen vielleicht zu weit ist.
  • Sie können den nötigen Mindestumsatz je Kunde gut kalkulieren.

Nachteile von Lieferdiensten:

  • Besonders für den Lieferservice stellt sich die Frage, wie Kunden von Ihrem Produkt erfahren. Vermutlich funktioniert ein Lieferservice nur als Ergänzung zu einem anderen Vertriebsweg.

Wollen Sie einen Lieferdienst anbieten, müssen Sie überlegen, wie Ihre Kunden ihre Bestellung aufgeben können. Ideal ist es, wenn Sie Ihr Angebot als Abonnement verkaufen können. Kundenbindung ist für alle Vertriebswege eine große Herausforderung.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen den einen oder anderen Gedankenansatz liefern. HS- Soft unterstützt Sie mit seinen Kassen- und Softwarelösungen zeitnah und kostengünstig. Informieren Sie sich und erfahren Sie mehr!